Jahreslosung 2012
"Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig" (2.Korinther 12,9)
Hat dieser Vers noch Gültigkeit im Jahr 2012? In einer Welt in der die Starken, die Reichen und Mächtigen regieren? Manch einer kann sich damit brüsten, was er auf dieser Erde erreicht oder geleistet hat. Paulus jedoch war sich bewusst, dass er seine Kraft nicht aus sich selbst hatte. Seine wahre Kraft kommt aus Jesus. Paulus weiß: "Wenn ich schwach bin, so bin ich stark." (2.Korinther 12,10).Würden erfolgreiche Menschen aus Politik, Wirtschaft oder Sport jemals so denken? Wohl kaum. Würde das nicht als Makel gelten? Leistungsträger unserer Gesellschaft dürfen nicht schwach sein. Allenfalls Kinder, Kranke oder alte Menschen. Doch woher kommt ihre Leistung? Jesus sagt ganz deutlich: "Ohne mich könnt ihr nichts tun" (Johannes 15,5). Kann man sich da wirklich noch was auf seine Leistung einbilden? Alles ist uns doch von Gott geschenkt.
Oft fällt uns doch gar nicht auf, dass gerade denen, die sich ihrer Schwachheit bewusst sind, Gott umso mächtiger wirkt. Berichtet wird nämlich nur über Weltrekorde, Spitzenleistungen über die Reichsten dieser Welt...
Aber Gott hält andere Dinge für wichtig. Nichts davon zählt für ihn, weil wir in sein Reich davon gar nichts mitnehmen können, was wir auf Erden erreicht und erwirtschaftet haben.
Diejenigen, die sich zu Lebzeiten klar darüber geworden sind, dass sie Jesus brauchen und ihr ganzes Vertrauen auf IHN setzen, gelten in dieser Welt deshalb häufig als töricht.
Wer gab Petrus die Kraft über das Wasser zu laufen? Es war allein Jesus. Wer auf Jesus Christus vertraut, dem ist alles möglich. Darüber muss man sich jederzeit im Klaren sein. Schon wenn morgens die Sonne aufgeht, muss uns klar sein: Das ist Gottes Werk.
Weitere Bibelstellen und Auslegungen zur Jahreslosung 2012


